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Berufsbildungszusammenarbeit in Ländern mit hoher Jugendarbeitslosigkeit

29 Mai 2015

Die Bildungskoalition NGO begrüsst das Anliegen des Bundesrates, die Internationale Zusammenarbeit in der Berufsbildung rechtlich zu verankern. Sie will aber klare Prioritäten zugunsten von Partnerländern mit einer hohen Jugendarbeitslosigkeit.

Die Revision zur Internationalen Berufsbildungszusammenarbeit (IBBZ) schliesst eine wichtige Lücke in der Gesetzgebung zur Berufsbildung. Sie schafft eine verbindliche Rechtsgrundlage, um das nationale Berufsbildungssystem auch international ausrichten zu können. Die Bildungskoalition NGO unterstützt die Vorlage des Bundesrates. Ihren Wortlaut will sie allerdings präzisieren. So soll im Verordnungsentwurf neu auch die Jugendarbeitslosigkeit in den Partnerländern als Auswahlkriterium für die Zusammenarbeit stehen. Laut der Internationalen Arbeitsorganisation ILO sind derzeit rund 75 Millionen junge Menschen weltweit ohne Arbeit. Die Wahl der Schwerpunktprogramme soll dieser Situation in den einzelnen Ländern Rechnung tragen. Ferner soll der Bund seine IBBZ-Schwerpunkte klarer auf zukunftsfähige Berufsfelder wie Cleantech und Nachhaltigkeit ausrichten.

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