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Projekt Schweizer Bildungsagenda 2030

29 Februar 2016

Die Staats- und Regierungschefs haben sich am Gipfeltreffen der Vereinten Nationen im September 2015 auf eine globale Agenda 2030 zur nachhaltigen Entwicklung geeinigt. Mit dem Projekt Schweizer Bildungsagenda 2030 will die Bildungskoalition NGO zeigen, wie die Schweiz die Ziele der Agenda in Bezug auf ihre Bildungspolitik umsetzen kann und welche Herausforderungen damit verbunden sind.
 

Die UN-Agenda für nachhaltige Entwicklung fordert in Ziel 4 eine inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung für alle. Die bildungspolitische Bedeutung der Agenda geht jedoch weit darüber hinaus. Mehr als die Hälfte der 17 vereinbarten Ziele haben einen direkten oder indirekten Einfluss auf die Bildungspolitik.Deshalb betont die Bildungsagenda 2030 der Bildungskoalition NGO gemeinsam mit der UN-Agenda die Notwendigkeit der transformativen Bildung für nachhaltige Entwicklung. Damit einher gehen ein Wertewandel, ein Verständnis für Handlungsoptionen und die Vermittlung von Nachhaltigkeitslösungen in einer partizipativen Art und Weise. Diese Transformation gelingt nur, wenn Bund, Kantone, Zivilgesellschaft, Sozialpartner und andere Akteure in Bildungspartnerschaften zusammenarbeiten.
 

Der Bundesrat hat in seiner Strategie Nachhaltige Entwicklung 2016-2019 den Bezug zur UN Agenda hergestellt und in einer Roadmap deren Umsetzung geplant. Die Bildungskoalition NGO hat dazu Vorarbeit geleistet. Sie beschreibt die Herausforderungen und Defizite und zeigt konkrete Massnahmen auf. Insgesamt schlägt  sie 22 Kernanliegen zur Umsetzung vor und richtet sich an Bund und Kantone, die in nahezu allen Politikbereichen mit einem Bildungsauftrag zur nachhaltigen Entwicklung konfrontiert sind. 
 

Die Broschüre zur Schweizer Bildungsagenda 2030 finden Sie hier:

 

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