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Nachhaltige Entwicklung an Schweizer Hochschulen fördern

29 August 2019

Die Resultate einer neuen Studie des WWF Schweiz zeigen, dass es in der Lehre und Forschung aller Schweizer Hochschulen an Engagement für die Nachhaltige Entwicklung mangelt. Auch lädt die Organisation am 25. September zu einer Tagung in Bern ein, über den Beitrag der Wirtschaftswissenschaften zur Nachhaltigen Entwicklung.


Der Bundesrat hat die Nachhaltige Entwicklung in seinem Leitdokument «Strategie Nachhaltige Entwicklung 2016-2019» als integralen Bestandteil bei Bildung, Forschung und Innovation vorgegeben. Der WWF wollte deshalb wissen, wie Hochschulen sie umsetzen und liess alle anerkannten Schweizer Universitäten und Fachhochschulen analysieren. Die Bilanz des Ratings: Die 20 Bildungsinstitutionen unterscheiden sich markant, keine übernimmt die Vorreiterrolle. Die Studie zeigt, dass trotz Weiterentwicklung im Bereich Nachhaltigkeit seit 2017, Schweizer Hochschulen weiterhin grossen Handlungsbedarf haben. 

 

Ob künftige Fach- und Führungskräfte die anstehenden Herausforderungen einer Nachhaltigen Entwicklung bewältigen können, hängt davon ab, ob die Hochschulen das relevante Wissen und die notwendigen Kompetenzen fördern.

 

Um Fortschritte in der BNE an Hochschulen zu erreichen, empfiehlt der WWF beispielsweise klare Nachhaltigkeitsziele in die Leistungsaufträge der Hochschulen zu integrieren sowie Verantwortlichkeit in Steuergremien und Hochschulleitungen anzusiedeln.

 

Am 25. September findet die Tagung „Auf zu neuen Ufern!“ im Berner Rathaus statt. Hier wird darüber diskutiert, welche Verantwortung die Wissenschaft - insbesondere die Wirtschaftswissenschaft - zur Nachhaltigen Entwicklung trägt, und wie sie zur Transformation zu einer nachhaltigen Gesellschafts- und Wirtschaftsweise beitragen kann. Hier geht es zur Anmeldung.

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