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Die SAJV lanciert eine Petition für Erasmus+

20 Juli 2020

Die Schweizerische Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) und weitere Jugendorganisationen fordern vom Bund die Aufnahme der Beitrittsverhandlungen zum europäischen Mobilitätsprogramm in den Jahren 2021-27 und somit das Engagement für die Integration der Schweiz in den europäischen Bildungsraum.

Nach der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative vom 9. Februar 2014 wurden die Verhandlungen zur Assoziierung der Schweiz zum europäischen Mobilitätsprogramm Erasmus+ abgebrochen. Als Folge davon wurde eine „Schweizer Lösung“ mit eingeschränkten Mobilitätsmöglichkeiten implementiert. Nun hätte die Schweiz wieder die Möglichkeit Teil von Erasmus+ zu sein, doch der Bundesrat nimmt den parlamentarischen Auftrag (Motion 17.3630) nicht wahr und lässt wertvolle Zeit verstreichen.

 

Im Vergleich zu Erasmus+ ist die „Schweizer Lösung“ mit erheblichen Einschränkungen verbunden und bietet Organisationen im Jugendbereich, Schüler*innen, Auszubildende sowie Studierende nicht die gleiche Vielfalt an Beteiligungsmöglichkeiten und schliesst somit einen grossteil der jungen Bevölkerung aus. Dabei ist der Nutzen von Erasmus+ und der Mobilität gross: Austauscherfahrungen und die erworbenen Fähigkeiten tragen nachweislich zu besseren Chancen auf dem Arbeitsmarkt bei. Zudem stärken Auslandserfahrungen die persönlichen und interkulturellen Kompetenzen, was Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung hin zu verantwortungsvollen Staatsbürger*innen unterstützt.

 

Um den Bund an seinen Auftrag zu erinnern und die Dringlichkeit der Aufnahme von Verhandlungen hervorzuheben, hat die SAJV zusammen mit anderen unterstützenden Organisationen im Interesse der Jugend in der Schweiz die Petition zur Vollassoziierung der Schweiz zu Erasmus+ lanciert.


Hier geht es zur Petition. Für weitere Informationen zu Erasmus+ konsultieren Sie diese Seite oder dieses Video

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